New Young Pony Club

Oh, Facebook. Du bist schon toll. Zum Beispiel, wenn du einem ein Konzertticket verschaffst.

Ich habe vor ein paar Tagen erfahren, dass New Young Pony Club, eine meiner Lieblingsbands* seit drei Jahren, im Berghain hier in Berlin spielen. Forschte nach auf den üblichen Seiten – last.fm, Website der Band, Facebook Events, blabla – nach Infos über die Ticketpreise bzw. wo ich sie evtl. vorbestellen konnte. Und fand… nichts.

(* mit „Lieblingsband“ ist hier nur gemeint (Asche auf mein Haupt, Asche auf mein Haupt!), dass ich ihre Musik vergöttert habe – bis gestern kannte ich noch nicht mal die Namen der Bandmitglieder. Autsch. Zuviel Wissen was in meinen Kopf will, ich hör nur die Musik, ich bin selektiv. :D)

Fragte die Band selbst bei Facebook, wie teuer es sei und wie ich an Tickets käme – (erstmal) keine Antwort. Rief beim Club an, am Mittwoch Abend, niemand hob ab. Rief gestern Nachmittag nochmal an… des Rätsels Lösung: es gab keinen Ticketverkauf, sondern nur eine Gästeliste. Tja, Pech gehabt.

Pech gehabt? Nein. Denn New Young Pony Club antwortete auf meinen Wall Post bei Facebook: „We will add you to the guestlist + 1 as there are no tickets! Onstage at 11pm

Aaahhh!! Ich bin auf die Gästeliste gekommen! War mir trotzdem unschlüssig, ob ich es machen sollte, denn immerhin war es erst um 11, ich müsste alleine hin (niemand hatte so spontan noch Zeit), am nächsten Morgen müsste ich früh aufstehen wegen Arbeit und und und…
Ich also erst nach Hause, brav Krisentelefonat (was wir in letzter Zeit so oft haben – kriselkriselkrisel) mit Freund geführt und ihm dann sobald sich die Stimmung lockerte vom Konzert erzählt. Er selbst hätte sie beim Reading Festival gerne gesehen, aber hatte sie verpasst, also ließ er keine andere Option zu als „GO!!!“

Also bin ich ab zum Konzert, fast zu spät gekommen, Berghain aber auf Anhieb gefunden, wurde auf der Gästeliste gefunden, kam in den Club und… ew. Zigarettenrauch. Hier spricht die böse, intolerante (??) Nichtraucherin in mir, aber ich hasse, hasse, HASSE verrauchte Clubs, Bars, oder was auch immer man mir andrehen will. Raucht so viel ihr wollt, macht meinetwegen Raucherclubs auf und raucht bis ihr umfallt, aber wieso in Clubs, wo andere Menschen trinken, Musik hören, tanzen wollen? Man konnte kaum atmen.

Und die lieben ignoranten Menschen rauchten auch dann noch, als Sängerin Tahita aufgrund ihres Asthmas das Publikum nach dem ersten Song ganz lieb gebeten hatte, „jetzt die letzte Zigarette zu rauchen“, weil sie Angst vor einem Asthmaanfall hatte und doch gerne ein ganzes Set durchspielen wollte. Mittendrin hat man ihr die Probleme auch stark angemerkt, deswegen meine ich dass sie auch ein bisschen eher aufgehört haben als sie wollten. Kurz war der Gig aber so oder so, war aber auch von vorneherein klar.

Insgesamt eine Stunde wurde gespielt, und alle Lieblingssongs  waren dabei: Ice Cream, The Get Go, The Bomb, Hiding on the Staircase, und viieeeleee mehr.

Fotos gibt es leider echt keine guten, ich hab’s versucht, aber das beste was ich geschafft hab ist das hier:

Der Bassist, Igor, hatte übrigens Geburtstag – und hat als Geschenk Zigaretten auf die Bühne geschmissen bekommen. Ahja.

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2 Responses to New Young Pony Club

  1. Anne says:

    Hey du,
    gibts schon was neues von deinem FSJ (->Facebook?)
    Liebe Grüße

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