Eat Pray Love

Nach (gefühlten) Ewigkeiten habe ich am Montag wieder einen Film gesehen. Es ist so arschteuer wenn man nicht die Kinodienstage nutzt! Aber egal. Es musste mal wieder sein.

Eat Pray Love (IMDB/Trailer)

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte. Wie so viele Filme zurzeit. Entweder sie basieren auf einer wahren Geschichte, oder sind eine Literaturverfilmung. Oder am besten noch, sie sind die Verfilmung eines Buches über eine wahre Geschichte. Wie Eat Pray Love.
Es ist die übliche Geschichte. Elizabeth Gilbert, Ehefrau, glücklich, genug Geld… und eben doch gar nicht so glücklich. Mit dem Herz immer woanders. Sie reicht die Scheidung ein, bricht Herzen, haut ab nach Italien, dann Indien, dann Indonesien. Sucht sich selbst, die Liebe zu sich selbst, zu Gott. Und findet all das, und noch mehr.

Es ist zweifellos ein sehr bunter Film. Die Kulissen, ob nun Italien oder Asien, sind wunderschön. Sie machen Lust auf Reisen, auf „sofort die Koffer packen“. Auch der Inhalt überzeugt. Es wird nichts beschönigt, sondern die Macken von Liz, und auch die, naja, anderen Lebensstandards der Reiseländer werden ausgereizt. Die Protagonistin ist am Ende, und man merkt es auch. Und geht mit ihr den Weg nach oben.

Ob der Film nun tatsächlich seine 140min lang sein muss? Jein. Einerseits ist es kein großes Filmepos, was diese zweieinhalb Stunden Zeit braucht, um eine unglaublich komplizierte Handlung zu erzählen — aber keine einzige Szene im Film war „verschwendet“ oder überflüssig. Außer vielleicht eine: in der Liz ihr [Spoiler?] Schweigegelübde nach sagenhaften 5 Minuten wieder bricht. Aber an sich ist klar, wieso. Der Gag war lohnenswert einzubauen, und man kann die einzige Hauptperson nicht lange wortlos durch den Film geistern lassen…

Elizabeth Gilbert wird von Julia Roberts gespielt. Was soll man mehr sagen. Diese Frau ist grandios und überzeugt mich immer wieder. Billy Crudup spielt ihren (Ex-)Ehemann. Der Name sagte mir nichts, sein Gesicht kam mir allerdings bekannt vor. Und angeblich hat er in einigen Filmen mitgespielt, die ich gesehen habe, wie Public Enemies, Snitch oder Big Fish. An seine Rolle in diesen Filmen kann ich mich beim besten Willen aber nicht erinnern. Naja.
Liz‘ Flirt nach der Ehe wird dafür von James Franco gespielt. Na, der ist einem doch bekannt. Mir am meisten durch die Spider-Man Trilogie als Harry Osborne, aber leider auch durch Nights in Rodanthe („Das Lächeln der Sterne“ – würrrghhh Nicholas Sparks).

Der Film lohnt sich wirklich. Fällt zwar wahrscheinlich für manche in die Sparte „langweiliger Frauenfilm“; aber das würde dem Film meiner Meinung nach nicht ganz gerecht. Er geht tiefer als eine schlichte Romanze.

So. Und ich will jetzt nach Bali.

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