Von Wertpfuhl und von Zeitproblemen

Je suis back! Bloss… nicht wirklich.
Jetzt gerade sitze ich in good, old, grey England, waehrend mein Freund arbeitet (er hat einen Teilzeitjob in einem Restaurant! So stolz auf ihn. *sniff*) und ich, naja, nicht grossartig viel zu tun habe. Dafuer haeuft und haeuft sich meine Blogposts-to-do Liste. Ich teste (in Theorie zumindest) zurzeit drei verschiedene Produkte fuer zwei verschiedene Marktforscher, ueber die selbstverstaendlich vor (!) Testprojektende berichtet werden moechte. Ausserdem zwei neue Filme. Und der zweite Teil von dem LKJ Bildungsseminar, natuerlich.

Das sollte ich mir dann vielleicht jetzt vornehmen. 😉

Unsere Presse- und Oeffentlichkeitsarbeit Werkstatt hatte den Auftrag bekommen, die PR fuer die Kulturmanagement Werkstatt zu machen. Diese hatte naemlich den Auftrag bekommen, den Abschlussabend wie ein richtiges Kulturevent zu gestalten, zu dem dann eben auch „richtige“ Presse- und Oeffentlichkeitsarbeit gefragt war. Dafuer teilte sich unsere Gruppe nochmals auf: in „Pressearbeit“ und „Oeffentlichkeitsarbeit“. Die einen (wir, Presse) uebernahmen den eher langweiligeren Job, eine Pressemappe zu erstellen (langweilig in diesem Fall, da wir keine „echten“ Veroeffentlichungen in Aussicht hatten, oder „echte“ Journalisten, die anzuschreiben bzw. fuer eine Pressekonferenz einzuladen waren, etc). Das andere Team erstellte Flyer und Poster, um in der Bildungsstaette fuer die Veranstaltung zu werben. Und die sind richtig gut geworden! Der Abschlussabend lief unter dem Namen „Artpfuhl“ — die Leutchens aus der Oeffentlichkeitsarbeit erstellten einfach mal so ein echt schickes Logo, in dem jeder einzige Buchstabe aus dem Wort „Artpfuhl“ auftaucht. Klasse!

Aber zurueck zu uns (teheheh). Unsere Pressemappe sollte als wichtigstes Element natuerlich eine „richtige“ Pressemitteilung enthalten. Und dazu sei gesagt: Ohgott, Pressemitteilungen sind schwierig! Wir hatten einen recht guten Text gebastelt — dachten wir. Dann kam unser Werkstattleiter und hat das ganze Recht auf den Kopf gedreht. Ohje, wie waren wir begeistert. Daran sassen wir dann noch den ganzen Tag! Und auch am naechsten Tag waren wir daran schwer beschaeftigt. Was zum Teufel. Ausserdem kamen uns einige, sagen wir, Kommunikationsprobleme in die Quere. Wir sassen zu dritt an dem Ding (was an sich schon ein Fehler war, schaetze ich), ich war am Tippen, weil die anderen beiden sich mit ihren herrlichen Zwei-Finger-Such-Systemen doch ein bisschen sehr abgemueht haetten. Trotzdem konnte es der Kerl in unserer Gruppe nicht lassen, sich das Netbook zu sich zu ziehen, waherend das Maedel und ich gerade am Diskutieren waren — auch so, dass schoen niemand von uns anderen beiden ueberhaupt irgendwas von dem Bildschirm sehen konnte (Absicht war das nicht mal, aber…!), und tippte munter (und langsam) sein Saetzchen. Ach Mensch. Als diese Aktion sich zum vierten Mal wiederholte, obwohl wir ihn gebeten hatten, wenigstens vorher zu sagen was er schreiben wollte, oder uns wenigstens den Monitor einsehen zu lassen… naja, da wurde ich schon schwer frustriert. Aber hey. Letztendlich alles halb so wild.

Dann war auch schon der Abschlussabend — und es war richtig genial! Ueber die Exponate der „Kunst“ausstellung, die Teil der Veranstaltung war, laesst sich tatsaechlich streiten, aber der Rest des Programms war genial. Viele von unserer Gruppe spielten Livemusik in der Bar. Unter anderem ein langes Improstueck, das mit nur einer Trommel anfing und nachher von zwei Gitarren, einem Beatboxer, zwei Saengern und, ahem, Bierflaschen begleitet wurde. Und irgendwann wurde aus der Impro einfach so (wie Impro eben ist) zu „Wonderwall“ von Oasis.

Fuer mich war dieses erste Bildungsseminar auch leider gleich das letzte, denn ich habe hiermit mit dem FSJ Kultur aufgehoert. Es macht mich schon traurig, dass ich diese muntere Truppe nicht mehr wiedersehen werde — zumindest nicht in dieser Konstellation. Aber ich wollte es ja nicht anders… 😉

 

Advertisements

2 Responses to Von Wertpfuhl und von Zeitproblemen

  1. Mogy says:

    Hmmm klingt wirklich toll, aber auch anstrengend.
    Am wichtigsten ist aber, dass du viele nette Menschen kennengelernt hast!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: