happythankyoumoreplease


Quelle (Presskit)

Dieser Film ist von Josh Radnor – allen bekannt als Ted in How I Met Your Mother. In diesem Film ist er nicht nur der Hauptdarsteller, sondern hat ihn auch selbst geschrieben und Regie geführt.

happythankyoumoreplease (IMDB/Trailer)

Der Titel sagt eigentlich schon alles über die Botschaft, die der Film mitgibt. Happy. Thank you. More Please. Genieße das Leben, sei der Mensch, der es wert ist, geliebt zu werden. Akzeptiere die Liebe deiner Mitmenschen. Sei dankbar. Go get yourself loved.

Die Geschichte verfolgt die Beziehungen zwischen verschiedenen Menschen. Da ist Sam, der erfolglose Freelance-Autor, der in der U-Bahn einen kleinen Jungen (Rasheen) aufgabelt, der von seiner Mutter (bzw, wie Sam später erfährt, einer Pflegemutter) getrennt wird und sich weigert, zurückzugehen. Sams beste Freundin Annie, die unter Allopezie (starkem Haarausfall) leidet und sich trotz ihrer hoffnungslos liebeswürdigen und optimistischen Lebenseinstellung schwer tut, sich lieben zu lassen. Außerdem Sam’s Cousine Mary Catherine, deren Freund viel beruflich unterwegs ist, und sie dann auch damit überrumpelt, dass er mit ihr nach Los Angeles ziehen will – sie aber kann sich von New York nicht trennen, und hat außerdem noch ganz andere Probleme.
Und natürlich noch Mississippi, eine Kellnerin und Sängerin, in die sich Sam verknallt, und versucht ihr aufzufallen.

Vieles hat mich zu diesem Film hingezogen. Da wär natürlich einfach schon allein die Tatsache, dass Josh-effin-Radnor ihn geschrieben hat! Außerdem hat mir der Trailer gefallen – wie auch die Botschaft des Films.  In einem Interview sagte Radnor, es gebe zu viele Filme, die hoffnungslos, finster und zynisch sind und gerade aufgrund dessen „anspruchsvoller“ und „intellektueller“ sind. Mit happythankyoumoreplease wollte er genau das Gegenteil anpeilen, denn „wo auch immer man selbst auf der ‚Zynismusskala‘ hinfällt, tief innen drin möchten wir doch alle wissen, dass alles okay sein wird –  dass Veränderung möglich ist, das Wachstum möglich ist. Ich klammere mich nicht durch naiven Idealismus an diese Auffassung; ich glaube es wirklich.“

Und das bekommt man in dem Film auch zu spüren. Wie man es von einigen kleineren (intellektuellen ;P) Filmen ja möglicherweise kennt, ist happythankyoumoreplease ein bisschen, mh, slow-paced (gibt es dafür eigentlich eine angemessene deutsche Übersetzung? „Langsam“ und „gemütlich“ passt hier nicht wirklich hin). Der Film gibt sich Zeit, was sehr angenehm ist. Er strahlt somit selbst durch die Cinematografie die Ruhe und Positivität aus, die er bezwecken will.

Die Annie im Film, gespielt von Malin Åkerman, dürfte einigen von euch übrigens sogar ein bisschen bekannt sein – auch wenn euch das durch ihre Haarlosigkeit hier nicht so ganz auffallen könnte. Sie spielte auch in einer Episode von How I Met Your Mother mit: als die „Film Stella“ in der Verfilmung von Ted’s beinahe-Hochzeit („The Wedding Bride„)!
Die Schauspielerin von Mississippi, Kate Mara, kommt mir auch unglaublich bekannt vor. Ihre Filmografie sagt mir allerdings gar nicht – bzw. habe ich die Filme und Serien nicht gesehen. Außer Brokeback Mountain, aber da hatte sie keine große Rolle, von daher…?

Auf jeden Fall kann ich den Film an alle, alle, alle weiterempfehlen. Er ist wunderschön, witzig und unglaublich positiv. Leider kommt er bei uns gar nicht ins Kino, bei Amazon Deutschland gibt es nur eine schwedische Fassung (?!), amerikanische DVDs kann man hier wegen der unterschiedlichen Region nicht schauen… bleibt zu hoffen, dass es die DVD (USA Release 15. Juni) irgendwann bei Amazon UK oder HMV gibt. Jarr.

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