Sommersemester 2012

Mein zweites Semester ist irgendwie sehr komisch verlaufen. Für den Großteil der letzten drei Monate war ich krank, verschlepptes Magen-Darm-Zeugs, habe mich irgendwie durch das Semester gewurschtelt, Kurse hier und da liegen lassen weil es nicht mehr zu schaffen war, und bei den Kursen, die ich behalten habe, krampfhaft versucht nicht über die zwei erlaubten Fehlstunden hinaus zu kommen.

Natürlich hatte alles wieder unglaublich motiviert begonnen, mit frischem Start in das Sommersemester. Durch die blöde Krankheit und allgemeine Prokrastination und Unlust wurde das alles irgendwie … nichts und wieder nichts. Vielleicht ist das auch aber einfach die Studentenkrankheit. Wobei es meine Kommilitonen ja recht gut meistern.

(Die erste Semesterhälfte: Ostern, Pfannkuchen, Lunapark (=Mini-mini-mini Kirmes in Paderborn)

Letzte Woche kam dann auch noch eine blöde Erkältung dazu, weil es die Busfahrer es einfach nicht hinkriegen, das Klima im Bus zu regeln. Im Winter, wenn man da sitzt mit dicker Winterjacke, Schal und Mütze, powern sie die Heizung so hoch, dass einem der Schweiß runterläuft. Im Hochsommer, wenn es draußen mindestens 25°C sind, haben sie die Klimaanlage auf Hochdampf, was heißt, dass man eine dicke Jacke bräuchte, aber natürlich keine dabeihat – man ist ja für Sommerwetter angezogen. Und so habe ich mich erkältet.

Bloß dumm, dass ich gestern eine Klausur geschrieben habe. Ist aber ganz okay gelaufen – ich hätte sie mir zwar besser vorstellen können, aber dafür, dass ich die letzten 5 Tage fiebrig im Bett gelegen habe und nicht mehr zu Ende lernen konnte, ist es in Ordnung. Jetzt muss ich „nur noch“ zwei Bücher lesen, einige Stunden in der Mediathek absitzen und zwei (oder besser anderthalb) Hausarbeiten schreiben.

(Und die zweite Hälfte: Berlinreise, Rapsfelder, Kater meines Bruders, Oxford)

Außerdem habe ich letzte Woche eine Zusage aus England bekommen: nächstes Semester werde ich definitiv nach England gehen. Wobei sie mir nur für ein Semester zugesagt haben, was mich etwas irritiert; ich hatte mich für zwei beworben.

Noch dazu habe ich mich für einen Fachwechsel entschieden, wobei ich da noch darauf warte, dass meine Onlinebewerbung durchgeht. Wenn das klappt, wechsele ich von Geschichte zu Englischer Linguistik. So sehr ich Geschichte auch mag, ist das Fach für mich irgendwie nicht studierfähig. Und da ich jedes Mal Panik bekomme, wenn ich an ein Referat oder eine Hausarbeit auch nur denke, ist das so dann wohl besser.

Ich bin auf jeden Fall gespannt, was das nächste Semester (in England!! Yeaahh!) so bringen wird.

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