DayZeroProject: Origami Kranich

Es geht doch nichts über Freunde, die einem das Leben wirklich bereichern. Ich hatte die letzten Tage Besuch von Juliane, die mir bei einem Punkt meines fast vergessenenen Day Zero Project geholfen hat:

#27: Learn how to make an origami crane

Ich habe mittlerweile an die zehn Stück gefaltet. Natürlich sind sie noch etwas holprig, aber eigentlich geht es schon. Zumindest sind sie halbwegs ansehnlich.

Es ist gut, dass ich jemanden hatte, der es mir geduldig beibringt. Solche Sachen sind an sich ja sehr einfach alleine zu lernen, aber mir fehlt da einfach die Geduld. Wenn ich irgendwie nicht darauf klarkomme, wie das Ergebnis auszusehen hat, bin ich viel, viel zu ungeduldig für den Weg dorthin.

So. Und wer bringt mir jetzt Stricken, Häkeln, Nähen und Sticken bei? 😀

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Vielen Dank, liebes Blümchen

Dieses Blümchen ist jetzt schon über  eine Woche alt und hält sich immer noch prächtig. Ich bin begeistert. Gut, ich habe auch reichlich viel Geld dafür hingeblättert. Aber so ist das, wenn man ohne viel Zeit zum Bahnhof hetzt, eh nicht glaubt, dass eine hier gekaufte Rose zwei Zugstunden überleben würde, und dann notgedrungen in dem natürlich-teuren Flughafen Blumenladen noch eine große, lange, wunderhübsche Rose kauft. Und sogar doch noch Rabatt kriegt, weil man darauf besteht, dass es nur die Rose ohne Gräser drumherum sein soll. (Weil man eine hübsche Schleife zum drumbinden ja von zu Hause mitgebracht hat, und so schlicht sollte es ja bleiben). Wieso das Ganze? Naja. müssen ja nicht immer nur die Frauen sein, die Blumen kriegen, oder?
(Dabei muss ich sagen, die letzten Blumen, die ich vom Engländer bekommen habe, sind schon über ein Jahr her. Da läuft doch irgendwas falsch. Wozu gibt es denn viel zu teuren  Service von Fleurop, Blume 2000 & Co? :D)

Heute ist so ein richtiger Gammelsonntag. Eigentlich gab es heute um 14 Uhr eine englischsprachige Stadtführung, die das anglophile Herzchen in mir höher schlagen ließ. Aber es hat den Vormittag immer mal wieder geregnet, der Himmel war und blieb wolkenverhangen, also hab ich das mit der Stadtführung mal gelassen, und hab mich lieber zu Hause mit einer Tasse Tee eingekuschelt.

Seit Stunden durchstöbere ich den Blog von Frau Liebe. Und da juckt es richtig in den Fingern, mal endlich wieder was schönes zu basteln, oder mal endlich nähen und stricken zu lernen. Man möchte doch an den kommenden einkuschelwürdigen Herbst- und Wintersonntagen auch mal was produktives zu tun haben! Vielleicht gönne ich mir mal einen VHS Kurs zum Thema Nähen. Das wär doch mal was. Zu meinem DayZeroProject gehören stricken & nähen lernen ja eh.

Mein iPhone Ladekabel macht schlapp. Bzw. die Isolierung. Sehr brüchige Stelle, da. Also buntes Isolierband drauf und hoffen, dass es hält. Bis zum nächsten Mal.

Einmal ein bisschen durchatmen. Vor der nächsten Woche hab‘ ich etwas Angst. Ein paar unangenehme Sachen, die mir bevorstehen. Augen zu und durch.

Fleischfrei für einen Monat: Halbzeit

Ich weiß, ich hab’s euch bisher noch nicht mal erzählt, höhö, aber diesen Monat setze ich mich an ein weiteres meiner DayZeroProject Ziele: einen Monat vegetarisch zu essen. Das hat sich angeboten, weil mein Besuch in der ersten Monatswoche Veganerin ist, und wir dann zusammen entsprechend gegessen haben. In dem Zusammenhang möchte ich auch für mich ein paar vegetarische Rezepte ausprobieren.

In unserem Bio-Supermarkt hab ich einen Butternut Squash (aka Butternusskürbis) mitgehen lassen, und der lag dann eine Woche hier rum, weil ich keine Ahnung hatte, was ich damit anstellen sollte. Was letztens dabei herausgekommen ist, war dann auch ein ziemliches Gemansche und sah aus wie schonmal gegessen. Hat lustigerweise fast genauso wie etwas geschmeckt, was eines meiner Lieblingsessen als Kind war… allerdings aus Kartoffeln und Möhren besteht. Also Kartoffeln + Möhren = Kürbis? Auch gut.
Die Pinienkerne sind mir dann auch noch angebrannt… also irgendwie sah das ganze dann aus wie Kotze mit Käfern. Dazu gab’s Quinoa. Was meine Mutter dann später übersehen hat, und den Brei einfach so gegessen hat. War anscheinend auch nicht schlecht. 😀

Ich bin jetzt mal so ehrlich und gebe zu, dass ich das Foto sogar noch ein bisschen bearbeitet habe. Eigentlich ist die KÜrbispampe grauer gewesen… lalala…

Aber was soll’s! Es hat ok geschmeckt! Und das nächste Mal versuche ich mich an einer klassischen Butternut Squash Suppe. SO!

DayZeroProject: Sushi

Om nom nom nom Sushi. Ich bin ein richtiger Sushiliebhaber. Vielleicht einer der langweiligen Sorte, denn viel außer Maki und vielleicht noch Nigiri kommt bei mir nicht auf den Teller. Selbstgemacht hatte ich es bis jetzt aber noch nie – dazu gehört ja auch erstmal ein kleines bisschen an „Zubehör“. Bambusmatte, den richtigen Reis und Essig, die Algenblätter etc. Aber das sind ja auch keine Ausreden.

#97: Learn to roll sushi

Ich hab zurzeit Besuch von einer Freundin, die schon Homemade Sushi Veteranin ist. Meine unbeholfenen Versuche hatten also Unterstützung, hah! Wir haben uns erstmal für eine schlichte Maki-Variante entschieden. Sesamkörner mit Gurke oder Avocado. Ich hab mir dann auch noch welche mit Frischkäse dazu gemacht.

Und es ist … einfach. Ja! Dazu schmeckt es auch noch herrlich. Ich kann ja die Leute nicht verstehen, die sich weigern, Sushi überhaupt zu probieren, „weil ich mag keinen rohen Fisch [sic]“. Ehm ja. Deswegen essen Vegetarier/Veganer ja auch Sushi. Roher Fisch ist ja total vegan. Alles Sushi hat Fisch drin. Genau. … …
Ja. Ne?
Probiert’s einfach. Pöh.

Das einzige was mich bei der selbstgemachten Variante ein bisschen gestört hat, war dass die Noriblätter ein bisschen… ich weiß nicht, gummiartig waren? Also ein bisschen schwerer zu zerkauen. Aber vielleicht gibt es ja iiiirrrgendwo noch bessere zu kaufen. Vielleicht.

Ich freue mich, dass ich mit meinem DayZeroProject tröpfenweise weiterkomme. Zurzeit, muss ich zugeben, bin ich aber auch wieder dabei, bei den Listen zwischen „To Do“ und „Someday“ immer wieder hin und herzuschieben. Cheater, Cheater!
Aber ich hab da soviele „große“ Sachen drauf, die will ich gar nicht bis 2013 alle geschafft haben. Naja.

Zu guter Letzt könnt ihr euch hier meine Liste noch einmal angucken.

DayZeroProject: Babysitten

Ich liebe Kinder. Wirklich. So lange ich nicht die Verantwortung trage. Sie sind süß, zum Knuddeln, witzig, es macht Spaß mit ihnen zu spielen… wenn das nicht zu lange geht. Und wenn ich sie, sobald sie anfangen zu quengeln, zu schreien, wieder bei ihren Eltern (o.ä.) abliefern kann. Babysitting ist deshalb so absolut gar nichts für mich.

Ein Ziel meines DayZeroProjects ist es allerdings, wenigstens für eine Nacht (während sie ja eh, hoffentlich, nur schlafen) auf meine Neffen (2 und 4 Jahre alt) aufzupassen. Und letztes Wochenende hatte ich Gelegenheit dazu.

#77: Take care of my nephews by myself at least for a night

Meine Familie und ich hatten im Estrel Hotel in Berlin letztes Wochenende eine Veranstaltung. Nach einem langen Tag, an dem meine Mutter und ich bei der ersten ICE-Zugfahrt des Größeren dabei waren (ganz ohne Mami und Papi!), und danach Stunden um Stunden im Berliner Zoo verbracht haben, sind wir dann im Hotel angekommen. Meine Familie wollte dann noch Bekannte treffen, und ich blieb im Hotelzimmer zurück, um auf meine Neffen aufzupassen. Letztendlich gar nicht mehr für so lange (es war schon sehr spät), aber immerhin.

Ich hatte aber auch Glück, es ist sehr ereignislos abgelaufen. Keiner ist aufgewacht, nur einmal hat einer im Schlaf geredet, da bin ich zur Zimmertür gedüst und geguckt, ob er wach war, aber nichts. Demnach eine sehr entspannende Nacht. 🙂

Bei meiner DayZeroProject Liste hat sich dann auch ein bisschen was getan: ein Ziel habe ich gelöscht, weil die Erfüllung dessen dank einiger Veränderungen quasi „unmöglich“ war, und ich habe ein paar zusammen gepackt (und zwar „Go skydiving“ und „Go bungee jumping“ in eins, und „Fly in a hot air balloon“ und „Fly in a helicopter“ auch in eins), und dafür ein paar Sachen von meiner „Someday“ Liste auf die aktuelle gepackt („Have a fondue party“ und „Make a video about a typical day of my life“). Und eins so hinzugefügt („Learn to cook a decent risotto“). Ich denke, letzteres können mir sowohl mein Bruder als auch mein Freund beibringen. 😀 Freue mich schon drauf.

Projektstart

Aus diesem Haufen – und einigen Dutzend Fotos, die ich noch aussuchen muss, und viel Text, den ich noch schreiben muss – soll innerhalb der nächsten Wochen etwas… anständiges werden.

Wer sich meine Day Zero Project Liste genauer angesehen hat, weiß wohl, was es ist. Für den Rest wird’s wohl eine Überraschung bleiben. ;P

Ich hab ehrlich gesagt noch keine Ahnung, wann, wo, wie ich damit anfangen soll. Es sind viele Seiten zu füllen.

DayZeroProject: Eine neue Brille

Na gut. Meine neue Brille sitzt jetzt schon einen Monat auf meiner Nase, aber da ich komplett vergessen habe, dass dies ja auch ein Ziel meines DayZeroProjects war, gibt es hier dann auch noch ein bisschen dazu.

#29: Get a new pair of glasses

Die alte Brille war sehr alt. An sich kann man sich ja eigentlich alle zwei Jahre eine neue Brille kaufen, besonders als < 18-Jährige(r) (oder öfter, wenn man das nötige Kleingeld hat). Ich trage eine seit der sechsten Klasse, demnach seit acht Jahren, und habe in dieser Zeit nur zwei verschiedene Brillen gehabt. Die erste hatte ich drei Jahre lang, 2006 kam die nächste. Diese hatte ich dann noch länger, wobei ich hier nach weiteren drei Jahren, kurz vor meinem 18. Geburtstag (da schön billig) neue Gläser hatte einsetzen lassen. Supi, die soll man eigentlich auch alle halbe Jahre kontrollieren, und gegebenenfalls erneuern lassen. Ja hups. Bin also den größten Teil meines Lebens als Blindfisch durch die Welt getapert.

Eine Brille, wie ich sie jetzt habe, hab ich mir auch schon seit Ewigkeiten gewünscht, doch ich fand nie, dass sie mir stand. War immer irgendwie zu kantig für mein Gesicht, zu auffällig dafür, dass ich kein „typisches Mädchengesicht“ habe.
Ich muss aber sagen, das Modell, das ich gefunden habe, gefällt mir richtig gut. Es ist definitiv auffälliger als die alte (die hatte ja nur einen Halbrahmen), aber gerade das mag ich auch. Und sie steht mir. Sehr. 🙂

Ausgesucht und gekauft habe ich sie mir übrigens bei Pro Optik, einer Optikerkette, die vor kurzem eine Filiale in meinem Heimatdorf eröffnet hat. Da war ich seit Ewigkeiten nicht mehr, und es ist mir bewusst geworden, wie wenig ich es eigentlichvermisse. Ein kleines bisschen vielleicht, sodass es in ein paar Monaten vielleicht nett wäre, aber dahin zieht mich nichts mehr.

Aber ja! Pro Optik! Sehr freundlich, sehr fix, guter Service, tolle Brillen (Beweis sitzt auf meiner Nase!).