Gnocchi in Pilzsahnesauce

Seit gestern Abend hatte ich auf einmal total Lust auf Nudeln in einer richtig schön sahnigen Pilzsauce. Heute im Laufe des Tages dachte ich mir dann „mh, Gnocchi wären da auch toll zu“, und ganz getreu dem Motto Träume werden wahr bin ich dann direkt zum Supermarkt gehoppelt. Na gut, nicht ganz so direkt, erstmal musste ich noch ein paar Folgen Dr. House gucken. Aber immerhin!

Das Rezept ist einfach, lecker und recht schnell – ich glaube, ich habe so ungefähr 30 Minuten gebraucht? Schneller, wenn man nicht erst relativ spät daran denkt, dass Wasser für die Gnocchi ja auch erstmal kochen muss.
Die hier angegebene Menge reicht für zwei sehr hungrige Menschen, oder vielleicht drei Normalsterbliche.

Gnocchi in Pilzsahnesauce

Zutaten:
250g frische Gnocchi
200g Champignons
ca. 200 ml Gemüsebrühe
200ml Sahne
1 große Zwiebel
Rapsöl
frische Petersilie
Salz, Pfeffer

Mehr von diesem Beitrag lesen

Advertisements

Hauptstadt Gourmande

Wie versprochen, wollte ich euch auch noch auf meine kleine kulinarische Reise durch Berlin mitnehmen. Sehr „abenteuerlich“ ist es sicherlich nicht geworden, aber ich habe zumindest zwei neue Lieblingscafés entdeckt – und auch der Rest konnte sich gut sehen lassen.

Ganz vorne weg trampelt natürlich das Goodies (dessen Website ich übrigens scheußlich finde… genauso wie die Tatsache, dass sie keine Facebook Fanseite haben, sondern man sie dort nur „befreunden“ kann. Ja, nee, klar, ich lasse ein ganzes Café alle meine Einträge lesen…).

Das Beste sind dort mit Abstand die Kaffeebecher zum Mitnehmen. Was nicht heißt, dass der Rest scheiße ist (ganz im Gegenteil!!), sondern, dass diese einfach nichts, aber auch gar nichts, überbieten kann. Schaut sie euch an! Ich gebe es ja gerne zu, ich konnte ihn nicht wegschmeißen und er steht jetzt hier zu Hause auf meiner Kommode. Jawoll.

Als erstes angefreundet habe ich mich dort aber mit diesem Pfefferminztee. Den kenne ich schon zur genüge aus der Ankerklause (zu der ich es dieses Mal nicht hingeschafft habe! Sad face!) – frische Pfefferminzblätter mit Wasser aufgebrüht. Er schmeckt soo viel besser und frischer als alle anderen Pfefferminztees! Möchte ich auch gerne mal zu Hause machen. Dazu möchte ich mir aber keine einzelnen Pfefferminzblätter kaufen, also muss das warten, bis ich mein eigenes Minzpflänzchen habe. ❤

Insgesamt war ich glaube ich viermal im Goodies, innerhalb einer Woche. Das sagt ja schon genug, oder?


Birnen-Schokomousse Torte. So lecker. So toll.


Und die Bagels sind auch genauso lecker wie sie aussehen. Wobei dieser hier ein etwas seltsamer Laugenbagel war, worauf ich irgendwie nicht vorbereitet war. Aber trotzdem gut.

Außerdem ganz neu entdeckt, da auch erst am 11.03. eröffnet, ist das freckles. Ein veganes Café in der Bergmannstraße – oder, besser gesagt, an der Bergmannstraße, die Seitenstraße gegenüber vom Ararat (btw: best „Schreibwaren“-Laden ever!) rein. Und was soll ich sagen; auch hier war es Liebe auf den ersten Blick. Genauso wie das Goodies (hups, das hab ich ja auch noch gar nicht gesagt) haben sie täglich wechselnde Kuchenangebote. Außerdem auch etwas täglich eine neue Quiche und eine Suppe im Angebot. Und alles vegan!


Ein Sahne/Nusskuchen. Wobei Sahne dann natürlich mit veganem Ersatz… ersetzt wurde. Dieser schmeckte ein bisschen wie flüssige Marshmallows – nur nicht so quietschsüß. 😀 Und sowieso, der Kuchen war T-O-L-L!

Das nächste Mal war mir dann mal nicht nach Kuchen (ja, das passiert auch…).


Also gab es für mich eine Zucchini-Quiche! Und auch sie war superlecker, wobei mir die Quiche, die meine Freundin J. am anderen Tag gegessen hatte, besser gefallen hat. Champignons!

Auf einem Spaziergang durch den Simon-Dach-Kiez habe ich mit einer Freundin dann auch noch einen Burritosladen entdeckt, der an dem Tag aber leider zu hatte (und wir außerdem schon mit Kuchen vollgestopft waren). Also hab ich ihn mir (mehr oder minder gut) gemerkt, und habe es dann mangels anderer Pläne an einem anderen Tag zwei weiteren Freunden vorgeschlagen. Also auf ging’s zu No Hablo Español in die Kopernikusstraße. Ich hab’s erstmal nicht gefunden und hatte ein verdammt schlechtes Gewissen, meinen Freunden Lust auf Burritos gemacht zu haben und ihnen dann nichts bieten zu können. Aber soo einen schlechten Orientierungssinn habe ich dann doch nicht und habe es doch noch wiederentdeckt!
Und obwohl ich (zumindest meiner Erinnerung nach) immer noch etwas von den Mission Burritos in England verwöhnt bin (best. burritos. ever.), habe ich bei NHE immerhin doch ein ganz gutes deutsches Äquivalent gefunden.


Das Foto ist jetzt nicht das allerhübscheste, weil ich den Burrito anknabbern musste, damit man überhaupt was vom Inhalt sah aber… lecker war’s. Was ihr hier seht, ist der „Basic Burrito“ – der billigste. 😛

Zu guter Letzt war ich dann noch mit zwei Freundinnen am vorletzten Tag am Schlesischen Tor, und da sind wir bei Salon Schmück gelandet. Mittendrin wurde mir der Laden etwas suspekt, weil wir definitiv im Nichtraucherbereich saßen (und neben eine Tür in den Raucherbereich führte), die Bedienung dann aber trotzdem irgendwann anfing, bei uns Aschenbecher zu verteilen und alle munter anfingen zu qualmen, aber da hab ich dann auch nichts mehr gegen gesagt. Komisch ist es trotzdem.


Die gegrillten Sandwiches waren so oder so toll. Mit Tomate, Mozzarella und Tomatenpesto. Mjam. 🙂

Und das war’s so weit auch schon fast von meinem kleinen Fressausflug in Berlin. Ich habe auch noch weitere Kuchen- und Teefotos vom Goodies, aber ich denke es reicht. Zu guter Letzt bekommt ihr jetzt nur noch ein Foto von einem leckeren Frozen Yogurt vom Wonderpots an der Friedrichstraße. Ich hatte die kleinste Größe und der Pott war trotzdem riiiiesig!

Macht’s gut! 😉

Selbstgebackene Brezeln

Hmmm, Herbst. Oktoberfest. Bier. Brezeln! Seit Tagen sehe ich Fotos vom Oktoberfest (und, naja, bei World of Warcraft gibt es dazu passend das World Event „Brewfest“ mit vielen Specials). Prompt hab ich tagelang Lust auf Brezeln. Die meisten in den Läden mag ich aber nicht… was noch geht, sind die von Ditsch (wobei die so weich sind, das kommt mir ein bisschen gruselig vor, wer weiß was da drin ist), und ganz toll sind die von der Hofpfisterei, aber die gibt’s nur in Bayern und Berlin. Was machen? Selberbacken! Schnell bei foodgawker.com ein Rezept rausgesucht und ab in die Küche.

Das Rezept verrate ich euch natürlich auch; es ist aber mal wieder mit Cups bemessen, also müssen die meisten von euch wahrscheinlich doof rumrechnen, wenn ihr das so nachbacken wollt. 😛 Das Original in Englisch findet ihr hier. (Susan vom Wild Yeast Blog hat es übrigens umgerechnet ins metrische System, aber die doppelte Menge gemacht. Das könnt ihr natürlich auch, ich hab mich aber an das Originalrezept gehalten!)

Ofenfrische Brezeln (12 Stk.)

Zutaten:
1 Päckchen Trockenhefe (ca. 2 ¼ TL)
1 ½ TL Zucker
1 Cup warmes Wasser
2 ½ Mehl (Typ 550)
1 TL Salz
6 Cups Wasser
2 EL Backnatron
1 Ei
grobkörniges Salz
optional: Paniermehl

Mehr von diesem Beitrag lesen

Fleischfrei für einen Monat: Halbzeit

Ich weiß, ich hab’s euch bisher noch nicht mal erzählt, höhö, aber diesen Monat setze ich mich an ein weiteres meiner DayZeroProject Ziele: einen Monat vegetarisch zu essen. Das hat sich angeboten, weil mein Besuch in der ersten Monatswoche Veganerin ist, und wir dann zusammen entsprechend gegessen haben. In dem Zusammenhang möchte ich auch für mich ein paar vegetarische Rezepte ausprobieren.

In unserem Bio-Supermarkt hab ich einen Butternut Squash (aka Butternusskürbis) mitgehen lassen, und der lag dann eine Woche hier rum, weil ich keine Ahnung hatte, was ich damit anstellen sollte. Was letztens dabei herausgekommen ist, war dann auch ein ziemliches Gemansche und sah aus wie schonmal gegessen. Hat lustigerweise fast genauso wie etwas geschmeckt, was eines meiner Lieblingsessen als Kind war… allerdings aus Kartoffeln und Möhren besteht. Also Kartoffeln + Möhren = Kürbis? Auch gut.
Die Pinienkerne sind mir dann auch noch angebrannt… also irgendwie sah das ganze dann aus wie Kotze mit Käfern. Dazu gab’s Quinoa. Was meine Mutter dann später übersehen hat, und den Brei einfach so gegessen hat. War anscheinend auch nicht schlecht. 😀

Ich bin jetzt mal so ehrlich und gebe zu, dass ich das Foto sogar noch ein bisschen bearbeitet habe. Eigentlich ist die KÜrbispampe grauer gewesen… lalala…

Aber was soll’s! Es hat ok geschmeckt! Und das nächste Mal versuche ich mich an einer klassischen Butternut Squash Suppe. SO!

Karottenkuchen

Vor ein paar Tagen habe ich ein Rezept für einen tollen Karotten-Gewürzkuchen bei Gourmandises végétariennes gefunden. Da er dazu auch noch vegan ist, konnte meine Freundin ihn auch essen, also haben wir ihn gebacken.

Und er ist richtig klasse geworden! An das Rezept haben wir uns ganz genau gehalten, also könnt ihr euch für’s Nachbacken an den Rezeptblog wenden.

Er schmeckt einfach klasse. Schön fluffig und saftig. Bloß haben die Gewürze ziemlich den Karottengeschmack übertüncht, also hat es mehr nach Zimtkuchen als sonstwas geschmeckt. Das nächste Mal würde ich also entweder bei den Gewürzen ein wenig sparsamer sein, oder mehr Karotten nehmen.
Und, was auf der Seite auch nicht wirklich erwähnt wird: den Zuckerguss haben wir ganz nach Gefühl mit Zitronensaft (und eben Puderzucker) angerührt. Und ist uns prompt zu dünnflüssig geworden.

Das Rezept kommt auf jeden Fall in meine persönliche Rezeptekiste! So!
Macht übrigens nur für einen sehr kleinen Kuchen, wenn er mit 2-3 Personen länger als ein paar Stunden überleben soll, dann solltet ihr das Rezept verdoppeln.

DayZeroProject: Sushi

Om nom nom nom Sushi. Ich bin ein richtiger Sushiliebhaber. Vielleicht einer der langweiligen Sorte, denn viel außer Maki und vielleicht noch Nigiri kommt bei mir nicht auf den Teller. Selbstgemacht hatte ich es bis jetzt aber noch nie – dazu gehört ja auch erstmal ein kleines bisschen an „Zubehör“. Bambusmatte, den richtigen Reis und Essig, die Algenblätter etc. Aber das sind ja auch keine Ausreden.

#97: Learn to roll sushi

Ich hab zurzeit Besuch von einer Freundin, die schon Homemade Sushi Veteranin ist. Meine unbeholfenen Versuche hatten also Unterstützung, hah! Wir haben uns erstmal für eine schlichte Maki-Variante entschieden. Sesamkörner mit Gurke oder Avocado. Ich hab mir dann auch noch welche mit Frischkäse dazu gemacht.

Und es ist … einfach. Ja! Dazu schmeckt es auch noch herrlich. Ich kann ja die Leute nicht verstehen, die sich weigern, Sushi überhaupt zu probieren, „weil ich mag keinen rohen Fisch [sic]“. Ehm ja. Deswegen essen Vegetarier/Veganer ja auch Sushi. Roher Fisch ist ja total vegan. Alles Sushi hat Fisch drin. Genau. … …
Ja. Ne?
Probiert’s einfach. Pöh.

Das einzige was mich bei der selbstgemachten Variante ein bisschen gestört hat, war dass die Noriblätter ein bisschen… ich weiß nicht, gummiartig waren? Also ein bisschen schwerer zu zerkauen. Aber vielleicht gibt es ja iiiirrrgendwo noch bessere zu kaufen. Vielleicht.

Ich freue mich, dass ich mit meinem DayZeroProject tröpfenweise weiterkomme. Zurzeit, muss ich zugeben, bin ich aber auch wieder dabei, bei den Listen zwischen „To Do“ und „Someday“ immer wieder hin und herzuschieben. Cheater, Cheater!
Aber ich hab da soviele „große“ Sachen drauf, die will ich gar nicht bis 2013 alle geschafft haben. Naja.

Zu guter Letzt könnt ihr euch hier meine Liste noch einmal angucken.

Vanille Cupcakes mit Schokofrosting

Ich melde mich zurück mit ein paar wunderbaren Cupcakes. So stolz war ich noch nie auf etwas selbstgebackenes. Vor allen Dingen fand ich es sehr schwierig, ein ordentliches Rezept für die einfachsten Cupcakes überhaupt zu finden. Die meisten hatten irgendwas mit saurer Sahne oder sonstwas in den Zutaten gelistet, was ich nicht zu Hause hatte und was ich auch nicht kaufen wollte.

So fluffig wie diese hier haben meine Cupcakes noch nie geschmeckt! Und ich hatte mir noch ein bisschen Sorgen gemacht, weil auch der Teig nicht so flüssig war wie es sonst der Fall war, also für Cupcakes untypisch, aber auch kein fester(er) Kuchenteig… einfach sehr fluffig, hihi. Und es hat alles wunderbar geklappt.

Ich find die Förmchen auch ganz toll. Bisher hatte ich richtig schöne nur online (für viel Geld) gefunden, diese hier habe ich aber für unter einem Euro bei dm ergattert! Dabei hatte ich da früher schon mal geguckt und keine gefunden. Juhu! dm rockt!

Die Dekosternchen sind aus weißer Schokolade. Passt irgendwie besser zu Schokofrosting als diese bunten Zuckerstreusel in allen Formen und Farben, fand ich.

Es sind auch mal wieder mehr geworden als geplant. Das Rezept war für 14 gedacht (und das war schon halbiert!), es sind trotzdem 21 draus geworden. Meine Förmchen sind jetzt aber nicht schrecklich klein… naja. Drei haben nicht bis zum Fotoshooting überlebt, und auch der Großteil der abgebildeten 18 befinden sich jetzt in den Mägen meiner Familie, die zurzeit zur Besuch ist und sich mit Begeisterung drüber hergemacht hat.

Durch dieses kleine Erfolgserlebnis habe ich echt an Mut gewonnen, ich werd jetzt zur Cupcakemaschine, muahahaha.