Von Reisen, Essen und Geburtstagen

Irgendwie bin ich in den Semesterferien beschäftigter, als ich es zu jedem Zeitpunkt während der Vorlesungszeit war – bis auf vielleicht die Klausuren- und Theaterphase. Da ich ja mein tolles 365 Project mache, hab ich ja das perfekte Begleitmaterial für meine Geschichten.

Mitte Februar haben wir meine Schwester in Irland besucht, weil meine Nichte getauft wurde. Ich habe es geliebt! Generell habe ich ja eh eine Affinität für beide Arten der Inselaffen da oben. Und ich muss sagen, England fühlt sich definitiv mehr nach „zu Hause“ an. Irland ist wie der kleine, nette Bruder. Immerhin gab es dort Bagels! Und, zugegeben, was es in England nicht gibt: Eddie Rocket’s (American Diner), wo es die weltbesten Chili Fries gibt. Keine Übertreibung! Ich habe mich seit Monaten danach gesehnt, und bin jetzt sehr, sehr neidisch auf mein past self, das sie gegessen hat.
Ebenso neidisch könnte ich auf mein past self sein, dass es meine Nichte im Arm haben konnte. Ist sie nicht süß?

Als ich dann wieder daheim war, stand zum ersten Mal seit Ewigkeiten mal wieder Vapiano an. Und ich mag es immer noch. Was ich dann gleich unter Beweis stellte, indem ich dreimal in etwa zwei Wochen dort aß. Öhm. Ups.

Am 19. Februar hatte ich dann Geburtstag, und kann ohne groß Nachzudenken sagen, dass es mein bester Geburtstag bisher war. Drei Freundinnen aus Berlin haben sich für 5h (!) auf Deutschlands Straßen bewegt, um an dem Tag herzukommen. Und ich hatte keine Ahnung. Ich habe geschrien. Laut. Es war so toll! Und von ihnen sind die Narzissen auf dem Foto. (Mittlerweile sind die eingegangen, aber pscht!)
Die Woche drauf war ich mit ein paar alten und neuen Freunden in Düsseldorf und Köln, wo wir erst bei einem japanischen Fotoautomaten (purikura, quietschebunte Fotos!) waren, später noch in einem Schwarz/Weiß Photoautomaten in Köln. Der war etwas anders als die, die ich aus Berlin kenne – zum Beispiel haben die Fotostreifen hinterher extrem nach Schwefel gestunken und die Fotos wurden leicht gelblich. Egal. Trotzdem toll.

Anfang März traf ich dann endlich mal wieder (!!) Carolin – wir kennen uns schon ungefähr zehn Jahre aus dem Internet und haben es jetzt geschafft, uns zum gerade mal zweiten Mal zu treffen. Ich habe sie in Osnabrück besucht, und sie hat mir ihre Stadt gezeigt. Ich mag Osna! Sehr viele schöne alte Gebäude, schöne Innenstadt, hihi ❤
Habe auch zum erstem Mal Frozen Yogurt probiert. Empfehlenswert. Mjamm.

Außerdem habe ich Jule in Wuppertal besucht. Vor Jahren (mindestens ein Jahrzehnt her) hat mein Vater dort mal gewohnt und deshalb hatte ich ganz, ganz vage Erinnerungen an die Stadt. Naja, eigentlich nur an die Schwebebahn. Es war auf jeden Fall sehr interessant. Und Jules Uni ist genauso ein schrecklich grauer 70er Jahre Bau wie die Paderborner Uni! 😀

NRW erobern

Na, was seht ihr hier wohl?
Na? Na?
Alle Großstädte in NRW aufgeschrieben und ausgeschnibbelt.

Und wofür das Ganze?
Ich fange ja bald mit dem Studium an, und von dem Studienbeitrag gibt es an den Unis in NRW das NRW Ticket… für den Nahverkehr in ganz NRW. Und da ich das Ticket auch gefälligst anständig nutzen möchte, hab ich mir das hier überlegt. Alle Großstädte kommen zusammen in eine Box, und immer wenn ich Lust habe, mal eine neue Stadt kennenzulernen, wird ein Zettelchen gezogen – und da geht’s dann hin. Heißt jetzt nicht, dass ich nur dann und nur dorthin reise; es gibt sicherlich auch genug spontane Unternehmungen mit Freunden (bzw. um solche zu besuchen).

Ich weiß nicht, wie häufig ich das dann letztendlich machen werde. Erst habe ich mir gedacht, jedes „freie“ Wochenende, aber das könnte eventuell doch etwas zu viel werden. Also erstmal nur nach Lust und Laune. Vielleicht pendelt sich ja ein Rhythmus ein.

Eine passende Box hatte ich auch direkt zur Hand, hihi, wie gut, dass ich diese Taschentuchbox nicht einfach weggeschmissen habe, die eignet sich perfekt:

Dann bin ich mal gespannt, was ich als erstes ziehe!